Der Tabellenzweite gegen den Tabellenletzten - das allein erklärt unsere 1,5:6,5-Niederlage; und dass Neckarhausen zwei Spieler, die 1934 und 1935 DWZ auf ihrer Visitenkarte stehen haben.
Dagegen sahen wir ziemlich mickrig aus.
Trotzdem kam ein überraschendes Ergebnis von Michael (Falter),der gegen Bernhard Egenberger remis spielte. Ingo hatte einen der drei herausragenden Spieler mit einer hohen DWZ (1802) zu spielen. Im 16. Zug kam der Fehler, der Ingo die Partie kostete. Auch Hein-Peters Gegner (+300 DWZ) setzte diesen Vorteil um, so dass wie uns von vornherein in klarem Rückstand befanden. Der nächste Lichtblick kam dann von Roland. Auch er hatte es mit einem Gegner mit der deutlich höheren "Zahl" zu tun; ihm gelang es mit einem Remis, dass der Rückstand nicht größer wurde. Andrea hatte einen Gegner ohne DWZ, was immer gefährlich ist. Für Andrea gehörte dieser "zu den Gefährlichen". Leider.
Zwischenstand 1:4, und die beiden Neckarhausener Brocken spielten ja noch.
Klaus an Brett 3 spielte offensiv, hatte zeitweise Druck aufgebaut - allerdings bei einem "luftig" stehenden König. Das bedeutet fast immer, dass sich der Gegner "darum kümmert". So auch hier und die Verteidigung dieser "offenen Tür" kostete im Zentrum Bauern. Nach Abtausch von Figuren, begannen zwei von diesen Bauern unter Mithilfe ihres Königs zu laufen; diese standen soweit auseinander, dass Klaus′ König überfordert war - 1:5. Damit war der Kampf verloren, und nur noch die beiden vorderen Bretter spielten.
Christoph hatte es an Brett 1 mit Jürgen Habenberger (1934 DWZ) zu tun. Es sah lange Zeit so aus, als würde Christophs Verteidigung dem Druck standhalten können. Doch als die Qualität verloren ging, entschied sich das Pendel auf die Neckarhausener Seite auszuschlagen. 1:6.
Leider ließ mir meine Partie keine Zeit, mich um die anderen Partien zu kümmern.
Frank an Brett 2 bekam es mit einem "alten Bekannten" zu tun; und das, obwohl wir vor ca. 40 Jahren das einzige Mal gegen einander gespielt haben. Heute bekam mein Gegner Heiko Kiefer (1935 DWZ) endlich die Gelegenheit zur Revanche.
Da ich Schwarz hatte, standen die Chancen für ihn richtig gut. Folgerichtig bekam er relativ schnell offensives Spiel, und ich musste höllisch aufpassen, dass ich gegen 11 Uhr nicht schon gehen konnte. Der Damenflügel war sein Angriffsziel, aber ich hatte zu dem Zeitpunkt noch ausreichend Kitt, der die Stellung einigermaßen zusammenhielt. Immer nur verteidigen? Ich entschied mich anzugreifen. Nach dem 28. Zug spielte ich wieder richtig mit. Ab dem 45. Zug befand sich der gegnerische König in großer Gefahr - im 48. Zug rettete ihn ein Bauernopfer vor dem Matt - der weiße König war umzingelt von Turm und zwei Springern. Ohne eigenen Bauernschutz.
Doch nach 4,5 Stunden war meine Konzentration am schwinden und ich bot Remis, was dankend angenommen wurde.
Die noch anwesenden Kiebitze waren der Meinung, dass mein Angriff mit hoher Wahrscheinlichkeit zum schnellen Matt führen wird. Was soll′s ... Hauptsache ich hab′ mal wieder ordentlich gespielt.
22.02.26, 20:59 von Frank SchmidtHeute ging es um die (wahrscheinlich) letzte Möglichkeit, im Kampf um den Klassenerhalt noch mitreden zu können; die Chance wurde vertan.
Fangen wir mal bei mir an: Was ich mit Schwarz in der Eröffnung alles fahrlässig aufs Brett bringe, begreife ich selbst nicht. Fast jedes Mal muss ich dann kämpfen, um richtig ins Spiel zu finden. Heute hat es mal wieder nicht funktioniert. Aus meiner schlechten Stellung kam ich mit Mühe einigermaßen raus - um dann mit einem Schwachsinnszug (Figureneinsteller) den ganzen vorherigen Aufwand zunichte zu machen! Ein hochverdienter Sieg meines Gegners!!
Über die anderen Partien kann ich wenig sagen, ich hatte kaum Zeit mir einmal ein Urteil zu bilden.
Michael überrollte seinen völlig überforderten Gegner im Eiltempo.
Bei den Partien von Klaus, Ingo, Hein-Peter und Andrea sah ich nur Beruhigendes - sprich Gewinnpartien auf dem Brett. Umso überraschter war ich, als nur wenig später mir die Niederlagen von Klaus und Hein-Peter gemeldet wurden.
Die Partien von Christian und Lennard waren ausgekämpft - leider mit dem besseren Ende für die Gegner.
Wie es nun einmal ist, der Abstieg ist aus meiner Sicht nicht mehr zu vermeiden.
01.02.26, 18:00 von Frank SchmidtFrank. Mit dem SC 1922 Ketsch II kam der Tabellenführer zu uns ins Bürgerhaus.
Die Favoritenrolle war von vornherein vergeben; dass wir Paroli bieten könnten war nicht zu erwarten, zumal die Gäste - außer an
Brett 8 - mit deutlich höheren DWZ aufwarten konnten - ein Klassenunterschied sozusagen!
An Brett 1 kam für mich bereits der 2. Zug meines Gegners "aus einer anderen Welt"; soll heißen: hatte ich noch nie auf dem Brett. Folgerichtig kam ich gehörig unter Druck was meine Entwicklungsmöglichkeiten anbelangte. Es dauerte geraume Zeit, bis ich mich befreien und selbst aktiv agieren konnte. Nach dem 22. Zug war kein Vorteil für eine Seite ersichtlich. Im 23. Zug wollte ich den Druck erhöhen; mit anderen Worten ich wollte zu schnell zu viel, als ich meine Dame in feindliche Gefilde schickte. Ich sah zwar die Gefahr, aber nicht die Folgen - mein Übermut kostete mich drei Züge später die Dame. Kompliment an meinen Gegner, der einen Zug weiter gerechnet hatte als ich!
Patriks "Orang Utan" (an Brett 2) war wieder einmal ausreichend, um nicht zu verlieren. Die Partie wurde intensiv geführt; aber zu viel zu riskieren wäre wohl zu viel Abenteuer gewesen. Der Friedensschluss kam folgerichtig.
Ingo (Brett 3) hatte den DWZ-stärksten Spieler erwischt. Dass er so lange durchhielt, war schon eine positive Überraschung! Er kämpfte am Schluss mit Springer und drei Bauern gegen Springer und vier Bauern seines Gegners. Als nur noch auf beiden Seiten König/Springer auf dem Brett "aktiv" waren, war das Remis "nicht mehr abzuwenden" ...
An Brett 4 gab es eine weitere Punkteteilung. Hein-Peter konnte seine Partie (und seine Stellung) immer im Remisbereich halten. Kleinere Vorteile des Ketscher Spielers konnte er egalisieren bzw. aushalten.
Timo (Brett 5) hatte ein Ketscher "Urgestein" als Gegner: Heinz Sessler. Timo hatte zwar einen Bauer mehr, die Stellung bot allerdings auch seinem Gegner gute Möglichkeiten. Wann und vor allem wie sich das Blatt wendete, bekam ich nicht mit (eine Kombination oder einfach ein Fehlgriff); aber mit einer Figur mehr ließ sich sein Gegner den Sieg danach nicht mehr nehmen. Schade, eine Remis war hier durchaus drin.
Timos jüngerer Bruder Paul (an Brett 6) hatte seinen Gegner immer im Griff. Aber keiner der beiden Kontrahenten ließ wirklich bedrohliche Situationen zu. Dass Pauls Gegner mit dem Remis ebenfalls zufrieden war, kann Paul als Kompliment verbuchen.
An Brett 7 war Michael bis kurz vor Schluss einfach ebenbürtig. Aber die ungünstige Situation gegen Ende der Partie für seinen Springer (keine guten Felder) konnte sein Gegner ausnutzen. Michaels Partie war bis zu diesem Zeitpunkt nicht schlecht anzusehen.
Der Pechvogel war Andrea, der an Brett 8 schon mehr als gut stand (wir rieben uns schon die Hände ...). Das Unglück, das über ihn hereinbrach hab′ ich nicht mitbekommen; aber plötzlich hatte sein Gegner zwei Türme mehr. Dass Andrea aber schon so gut stand, bedeutet ja auch, er hatte den Gegner eigentlich im Griff. Darauf kann er immer aufbauen.
Alles in allem ein verdienter Ketscher Sieg; aber doch etwas zu hoch ausgefallen.
11.01.26, 19:17 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 13.01.26, 18:08 von Frank Schmidt
Frank. Mit acht Spielern wollten wir die ohnehin sehr hohe Hürde in Ketsch spielen.
Doch die "Zahlen" sagten etwas Anderes: keine Chance!
Lediglich Ingo, Roland und Andrea gelang es schließlich, in ihren Partien den Gegnern standzuhalten.
Nicht, dass wir dann doch nur mit sieben Spielern antreten mussten war der "Knaller" des Tages, sondern dass man den Mannschaftsführer am Treffpunkt "vergessen" hatte mitzunehmen.
In der nächsten Runde (am 11.01.2026) geht es nun gegen Ketsch II - "na dann gute Nacht" ...
Da aber unsere Zweite in der Bereichsliga Nord 1 ein Heimspiel gegen die SF Heidelberg II hatte - und nur mit sieben Spielern antreten konnte - änderte sich meine "Marschrichtung" hin in unser Spiellokal, wo ich dort "die Lücke" (wenigstens mit einem Remis) an Brett 6 füllen konnte.
30.11.25, 21:02 von Frank Schmidt
(FS) Das war mal wieder nichts für die Nerven. Um 10 Uhr warteten wir vergeblich auf Patrik (unser 5. Brett). Um 10.15 Uhr gab ich dann die Bretter frei, nachdem wir uns Unterstützung aus der Jugendmannschaft holten, da diese mit 6 Spielern vor Ort war und deren Gegner nur mit drei Spielern zu uns kam.
10.25 Uhr erschien Patrik dann doch noch - leider umsonst, weil viel zu spät!
Den ersten Punkt gab es durch Klaus (Brett 4), der seinen schnellen Vorteil in einen schnellen Sieg ausbaute.
Danach gab es zwei Niederlagen durch Ingo und Hein-Peter (beide mussten ja aufrücken, da Brett 5 nicht anwesend war), deren Vorbereitungen durch den Farbentausch somit "für die Katz" waren. 1:2.
Allerdings konnte Michael (Brett 8) schon bald eine vorteilhafte Stellung erreichen; sein Gegner stand ziemlich offen; das genügt oft zum Sieg. So auch diesmal. 2:2-Ausgleich.
An Brett 3 kam Lennard in ein Bauern/Türme-Endspiel (und dannach zu einem reinen Bauern-Endspiel). Obwohl er einen Mehrbauern besaß, war keine Sieg-Möglichkeit zu erkennen - remis und 2,5:2,5-Zwischenstand.
An Brett 2 bestimmte Ich zwar von Beginn an das Geschehen, aber mein Gegner hielt Stand. Und als ich überzog, nutzte der Altlußheimer Spieler die Gelegenheit, um nicht ungefährliche Drohungen aufzubauen. Wer hier heil aus der Situation herauskommen würde, war nicht ganz klar. Ein eigener staker a2-Freibauer (dazu eine lockere Königsstellung meinerseits) veranlassten meinen Gegner seinen Turm für einen meinen König schützenden Springer abzutauschen. Nicht die beste Idee. Plötzlich bot sich mir die Gelegenheit, den gegnerischen König massiv zu attackieren, womit der a2-Bauer keine Chance für eine "Geschlechtsumwandlung" mehr hatte. Mit Dame und Turm (es kam 47. Th1-h7+) brach das Unglück schließlich über meinen Gegner herein; nun folgte Matt in einem bzw.in zwei Zügen. 3,5:2,5.
Christoph (Brett 1) hatte bis auf einen Springer alle Figuren abgetauscht und sich am Damenflügel zwei verbundene Freibauern geschafft. Mit exakter Endspielführung holte er sich eine Dame von "der Ersatzbank" (ein weiterer Bauer wartete vergeblich darauf, dass Christoph dessen "Beförderung in einen höheren Rang" durchführte), und so kam für seinen Gegner das unaufhaltbare Ende. 4,5 Punkte: der Sieg war unser!
Christian hatte an Brett 5 zwar eine Figur (Springer) mehr, sein Gegner dafür aber zwei Mehrbauern (beide Spieler hatten auch noch je einen Turm). Als wir uns schon auf ein Remis vorbereiteten, kam plötzlich die Meldung: "Christian hat auch gewonnen" ... Ich konnte zwar nicht verfolgen wie es dazu kam, aber was soll′s - wir kamen zu dem (nicht unbedingt so deutlich) erhofften Sieg. 5,5:2,5!
09.11.25, 20:14 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 11.11.25, 15:02 von Frank Schmidt
Mit sechs Spielern angereist zeigten sich die Reilinger großzügig und ließen das 8.Brett ebenfalls frei (der vorgesehene Spieler wurde in der 3. Mannschaft eingesetzt).
Der Mannschaftskampf begann mit einem Desaster an Brett 1, als Frank einen Zentrumsbauern (auf e4) im 9. Zug einstellte. Da dadurch die e-Linie sofort geöffnet war, führte danach seine lange Rochade in die Katastrophe; ein Rettungszug gegen eine Mattdrohung auf b2 kostete die Qualität. Nach 50 Minuten stand es somit bereits 0:2.
Nicht viel länger hielt Klaus (Brett 2) dem gegnerischen Angriff stand; sein frei stehender König war letzlich ein leichtes Opfer - 0:3.
Die beiden nächsten Partien von Patrik (Brett 3) und Hein-Peter (Btett 5) endeten mit einem verdienten Remis. 1:4.
Damit war der Mannschaftskampf bereits verloren.
Ingo (Brett 4) kämpfte lange aber leider wurde das nicht belohnt, und Michael (Brett 6) gegen eine talentierte Jugendspielerin, versuchte alles, doch der stark postierte weißfeldrige Läufer seiner Gegnerin beherrschte gegen Ende der Partie die wichtigen Felder und war der Garant für ihren Sieg. 1:6!
Ein Saisonstart zum vergessen!
Der nächste Gegner am 9.11. ist der SSC Altlußheim II, der stärker als unser heutiger Gegner sein wird.
12.10.25, 17:03 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 12.10.25, 17:04 von Frank Schmidt
Vor der letzten Runde hatten wir den Abstiegskampf bereits erfolgreich bestanden. Es war also nur noch ein "Schaulaufen" - allerdings mit Gewinnambitionen -, das wir in der letzten Runde bestehen mussten.
Wir gingen dieses Mal als Favorit an die Bretter, wobei uns der kampflose Sieg an Brett 8 von Frank von Beginn an in die richtige Spur brachte. Das schnelle Remis von Patrik (Brett 6) und der Sieg von Lennard (Brett 3) sorgten für eine beruhigende 2,5:0,5-Führung. Doch dann tanzte Michael (Brett 4) aus der Reihe und ließ bei unseren Gegnern noch einmal (ganz kurz) Hoffnung aufkommen, denn Klaus (Brett 7) überrollte danach seinen Gegner, und der alte 2-Punkte-Abstand wurde wieder hergestellt.
Als Christian (Brett 2) ein weiteres Remis melden konnte, hatten wir den vierten Punkt im Kasten. Zwischenstand somit 4:2. Am 5. Brett hielt Hein-Peters Läufer die Bauern-Mehrheit (zwei) seines Gegners unter Kontrolle, und sein Gegner musste ins Remis einwilligen - geschafft: 4,5 Punkte - Mannschaftssieg! Daraufhin wurden die Kampfhandlungen am 1. Brett eingestellt; Rolf setzte den Schlusspunkt zum 5:3-Endstand.
Vor der letzten Runde sah die Tabelle so aus, dass von Platz 3 (9 Punkte) bis Platz 8 (7 Punkte) in der Schlussrunde noch einige Verschiebungen möglich waren. Ausnahmslos spielten alle diese Mannschaften uns in die Karten, und wir sprangen von Platz 5 noch auf den 3. Platz! Ein Ergebnis, mit dem wir vor der Saison nicht unbedingt rechnen konnten.
18.05.25, 23:10 von Frank Schmidt
Letzte Änderung: 18.05.25, 23:15 von Frank Schmidt