Ralf Kissel. Da das Saisonziel Nummer 1 der Aufstieg der 1. Mannschaft war, wurde unsere zweite Mannschaft ziemlich komplett neu aufgestellt. Von der Papierform waren wir eigentlich ein Abstiegskandidat, können die Saison aber auf Platz 7 in der Bereichsliga abschließen. Entscheidend über die gesamte Saison war die Kompaktheit und Zuverlässigkeit an allen Brettern. Wir waren immer ein Team und nicht nur acht Einzelspieler!
Vor der Schlussrunde waren wir noch nicht komplett gesichert. Daher nahmen wir die Möglichkeit, Jana an Brett 1 einzusetzen gerne wahr. Der Kampf gegen Heidelberg 2 verlief spannend und am Ende hatten wir mit 4,5:3,5 die Nase vorn. Unsere Gegner konnten nur zu siebt antreten, sodass wir zunächst führten. Leider geriet Boris an Brett 5 in eine ungute Mittelspielstellung, die dann recht schnell Material kostete. 1:1. Es geschah dann eine Weile nichts. Ronald an 7 erzielte eine sehr angenehme Stellung mit Mehrbauern und Moritz sah sich einem gefährlichen Angriff ausgesetzt. Peter Kilthau stand gedrängt aber die Stellung sah sehr solide mit ausreichendem Gegenspiel aus. Ronald gewann souverän und mittlerweile hatte Jana eine Mehrfigur gegen zwei Bauern mit einem „luftigen“ König. Remis war das mindestens. Dennis hatte eine Qualität mehr und Kompensation des Gegners war nicht ersichtlich. Ich hatte im Mittelspiel einmal die Chance, klar in Vorteil zu kommen, übersah dies aber und die Stellung verflachte zum Remis. Peter hielt den halben Punkt und auch als Moritz leider verlor, sah es mit 3:3 sehr gut aus. Jana konnte das Remis absichern und Dennis gewann sicher. Wieder einmal eine gute Teamleistung.
Hervorzuheben sind vor allem die tollen Leistungen von Paul und Leo, die eine grandiose Saison spielten! Weiter so! Peter Kilthau war vorne drin ein Fels in der Brandung und verlor keine Partie. Stark. Auf Dennis war Verlass, als es darauf ankam. Ronald, Boris und Ralf konnten in ihrer ersten Bereichsligasaison überzeugen. Das sah alles sehr solide und ausbaufähig aus.
Auch in der nächsten Saison wird es nicht einfach werden, die Klasse zu halten, die von der Gegnerschaft eher stärker geworden ist. Unsere 1. Mannschaft hat weiter Vorrang und ich bitte schon jetzt darum, dass wir möglichst wenig Spieler abgeben müssen. Bedanken möchte ich mich bei Frank und der gesamten 3. Mannschaft, die immer bereit war, bei uns auszuhelfen. Danke! Wenn alles gut läuft und wir weiter so auftreten wie in dieser Saison, ist der Klassenerhalt auch im nächsten Jahr jedenfalls durchaus machbar.
Ralf. Beim Fußball würde man von einem »Sechspunktespiel« sprechen, denn wir mussten bei den ebenfalls gegen den Abstieg spielenden Schachfreunden in Edingen-Neckarhausen antreten.
Durch eine kompakte Mannschaftsleistung konnten wir mit 5:3 gewinnen und wichtige Punkte einfahren. In der Schlussrunde haben wir es jetzt gegen die SF Heidelberg 2 in den eigenen Figuren, die Klasse zu halten.
Der Mannschaftskampf verlief äußerst kurios. Unsere Gegner konnten nur zu siebt antreten, sodass Leonard sich das Ganze in aller Ruhe anschauen konnte. Ingo an Brett 6 und der erneut sehr starke Paul an Brett 7 erzielten sehr schnell klaren Materialvorteil beziehungsweise eine tolle Stellung.
Ronald und ich boten daher in angenehmen Stellungen gegen formal stärker eingeschätzte Gegner Remis, die auch beide angenommen worden. Das war auch vollkommen gerechtfertigt, denn Boris hatte an Brett 3 einen soliden Mehrbauern und bei Moritz und Dennis sah es sehr solide aus. Ingo und Paul gewannen sicher und es stand sehr früh 4:1.
Dann wurde meine Mannschaftsführer-Nerven mit drei harten Geduldsstunden gefordert.
Boris musste den Bauern zurückgeben und stand passiv, sein Gegner hatte aber keinen Gewinnplan. Ergebnis unklar. Dennis hatte ein sehr schwieriges Läuferdoppelturmendspiel mit gegnerischem Bauern auf der 7. Reihe und Minusbauer. Ergebnis unklar. Moritz hatte zwar die Qualität mehr, aber eine schwache Grundreihe und einen Bauern weniger. Ergebnis unklar.
Leider übersah Moritz eine taktische Wendung und spielte statt der sicheren Variante die risikoreichere und es stand nur noch 4:2. Sehr schade! Dennis war erneut sehr ruhig und umsichtig unterwegs und konnte seine Stellung Zug für Zug stabilisieren. Sein Gegner wusste nicht weiter und es kam – endlich!!! - zur dreimaligen Stellungswiederholung. Wir hatten es geschafft und auch Boris konnte schließlich noch ein Remis vermelden.
Heute haben wir als Mannschaft überzeugt und das stimmt zuversichtlich für den Endspurt.
Ralf Kissel. Heute musste unsere 2. Mannschaft in Hockenheim antreten, um gegen Hockenheim 3 zumindest den Abstand von einem Punkt zu halten. Es war eine sehr spannende Geschichte.
Zunächst musste die Heimmannschaft kurzfristig das 8. Brett austauschen, da der Stammspieler den Termin auf nächste Woche gelegt hatte. Dies kam uns und Leonard zugute, der gegen ein Jugendtalent eine taktische Falle stellte und so die Dame und die Partie gewinnen konnte. Paul hatte an Brett 7 seinen Gegner überspielt und eine Mehrfigur herausoperiert. Gefühlt stand es also 2:0. Mein spielstarker Gegner bot mir im Mittelspiel einen Bauern an, um die Stellung zu öffnen. Die Analyse zeigte, dass ich ihn hätte nehmen können, aber ich traute mich nicht, sondern fuhr in den Remis-Hafen ein. Paul konnte dann seine Partie gewinnen und es sah recht gut aus.
Leider verlor Boris an Brett 3 im Mittelspiel komplett den Faden und büßte im gegnerischen Königsangriff Material ein. Michael und Ronald standen passiv aber recht solide, Peter Kilthau hatte an Brett 1 einen Mehrbauern, dafür aber eine Verteidigungsstellung und bei Moritz an 2 sah es gut aus. Ronalds Stellung wurde immer kritischer, aber ihm gelang es, eine dreimalige Stellungswiederholung quasi zu erzwingen. 3:2. Moritz lehnte Remis ab, weil er immer noch angenehm stand, wickelte aber leider falsch ab und sein recht offener König wurde ihm zum Verhängnis. Auch Michael wurde am Königsflügel attackiert und musste Material geben. Damit lagen wir 3:4 zurück. Sehr souverän dann aber Peter Kilthau am Spitzenbrett, der seinem von der Papierform stärkeren Gegner einen zweiten Bauer abnahm und das Damen/Turm-Endspiel sicher nach Hause brachte. Eine starke Leistung.
Mit 3:5 Punkten gehen wir als Siebter in die Weihnachtspause und der Klassenerhalt ist absolut möglich. Aber die Liga ist sehr eng und wir sind noch lange nicht gesichert.
08.12.24, 20:46 von Frank SchmidtPeter Sewarte. Wie schon beim 0:8 gegen Großsachsen trat die 2. Mannschaft (der 1. sei Dank) gegen Leimen wieder nur mit einer Rumpfmannschaft an, dieses Mal blieben sogar vier Bretter frei. Wie die Kräfteverhältnisse verteilt waren, zeigt die Gewinnerwartung von 7,86 : 0,14 für Leimen. Nur gut, dass wir mit dem Abstieg aus der Bereichsliga nichts mehr zu tun hatten.
Patrik und Niklas an Brett 3 und 4 kann man überhaupt keinen Vorwurf machen, dass sie dem Druck ihrer Gegner nicht lange standhielten. Leimen spielte selbst an Brett 3 noch mit einem 1900er… Dennis an Brett 2 versteckte sich überhaupt nicht und griff frech mit Schwarz an. Am Ende wurde es ein Remis gegen einen Gegner mit DWZ 2001. Damit war das 0:8 schon mal abgewendet. Peter an Brett 1 hatte dann auch der Ehrgeiz gepackt. Mit strategischen Mitteln war seinem Gegner nicht beizukommen, so versuchte er es mit Taktik und schaffte es tatsächlich, seinem Gegner (DWZ 2124) zwei Leichtfiguren für einen Turm abzunehmen. Die Stellung war eindeutig besser, gleichzeitig aber auch nicht leicht zu spielen, so dass er beschloss, sein Schicksal nicht herauszufordern und Remis anzubieten. Nach 15-minütigem Nachdenken, nahm der Leimener Spitzenspieler an.
Ohne die vielen Ausfälle der 1. Mannschaft wäre der Klassenerhalt für die 2. noch viel müheloser zu erreichen gewesen. Mehr war aber zu keinem Zeitpunkt drin, weil die beiden stärksten Mannschaften der Liga, Walldorf 3 und Großsachsen, eine Klasse für sich waren. Bester Punktesammler der Zweiten war dieses Mal der Mannschaftsführer Rafael (5 aus 8), der am Sonntag schmerzlich vermisst wurde.
22.04.24, 20:37 von Frank SchmidtAm 5. Spieltag ging es gegen den Tabellenersten, SK Großsachsen; und da unsere 1. Mannschaft dringend Spieler brauchte gaben wir unsere 3 Topleute ab und spielten mit 5 Mann. Da Großsachsen auch noch mit einer guten Besetzung antrat war die klare Niederlage schon vorprogrammiert, kein Beinbruch.
Am 6. Spieltag sollte es besser laufen : Zwar konnten wir hier nur 6 Spieler aufbieten (unser Gegner CHAOS II Sieben), aber hier lief es von Anfang an für uns. Dennis gewann als Erster, Austin sorgte bald darauf für den 2. Punkt (sehenswert, mit Turmopfer um die Freibauern durchzubringen), dann folgten Peter und Christian (souverän und problemlos), Rafael lies seinen Gegner die Fehler machen, und Dirk wollte dann auch gewinnen und schaffte es ! 6 Siege von 6 Spielern ; Hut ab.
Zwischenbilanz nach 6 Runden : 7 Punkte, geteilter 3./4. Platz. Ich bin zufrieden.
21.02.24, 18:07 von Rafael Rimpler