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Wanderung in die Pfalz 09.11.08 |
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Verschiedenes ( Dies und das ) -
Verschiedenes
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Geschrieben von Michael
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Montag, 10. November 2008 |
Unsere Wanderung in die Pfalz am 09.11.2008 -
Auch “Petrus Waschtag” konnte den Tag nicht verregnen !
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Der 9. November ist ein denkwürdiger Tag in der deutschen Geschichte.
1918: Novemberrevolution
1923: Hitlerputsch
1938: Reichsprogromnacht
1989: Die Berliner Mauer verliert ihren Schrecken
2008: Der Sk Mannheim wandert in die Pfalz
... es war 9.50 Uhr, und 15 Leute warteten auf Klaus - einer kommt eben immer zu spät!
9.56 waren wir dann auf wundersame Weise doch noch komplett in der S-Bahn, die uns nach Neidenfels, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung bringen sollte.
Die 40 Minuten bis in die Provinz gab unseren Jüngsten Gelegenheit, ihre Skatkenntnisse auszuprobieren; ansonsten stand „Beschnubbern" auf dem Fahrplan, denn einige kannten sich ja noch gar nicht.
Leider hatte Petrus Waschtag, und ausgerechnet die Pfalz hatte er sich ausgesucht. In Neidenfels angekommen, nahmen wir den Anstieg zur Ruine der Burg Neidenfels in Angriff.
Bild in der Fotogalerie
Dort überraschte uns „Prof. Sewarte" mit seinem Wissen über die alte Burg aus dem 14. Jahrhundert, wer sie erbauen ließ, und wie sie zu ihrem Namen kam. Danach ging es durchweg bergauf - etwa 4 km - zum Lambertskreuz, wo wir in einer Hütte des Pfälzerwaldvereins zu Mittag einkehrten. Das Angebot aus Pfälzer Spezialitäten konnte vor uns Gourmets aus Baden bestehen (bis auf das Bier!). Na ja, Winzer sind wohl in den seltesten Fällen auch gute Brauer. Überrascht waren wir von dem Riesenandrang, der in der Wanderhütte herrschte - dachten wir doch, wir wären so fast „die einzigen Verrückten", die bei diesem Wetter durch den Wald rennen!
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Vor dem Rückweg schnell noch ein Gruppenfoto geschossen - auf den Knopf drückte eine nette ältere Dame, die aber eine zum Dank angebotene kostenlose Lehrstunde im Schach vollkommen unverständlich nicht annahm.
Bild in der Fotogalerie
Der Rückweg von der Hütte zum Bahnhof in Lambrecht begann tapfer, Gott gläubig und durchnässt - und vor allem redselig. Ein gelbes Kreuz war unser guter Hirte - was konnte da schon passieren? Doch irgendwann hatten die Bäume diesen „Schmuck" abgelegt. Vor lauter Erzählen waren wir plötzlich von lauter „nackten" Bäumen umgeben. Links oder rechts weiter oder wieder zurück - das war hier die Frage! Also beschlossen wir, immer abwärts zu laufen, denn nur im Tal fahren Züge. Die Grundrichtung also stimmte schon mal, die Laufunterlage dagegen nicht. Und auch Martin, Philipp und Stefan aus unserer Kindergruppe nahmen diese Balance-Übungen klaglos hin - ihr habt euch toll behauptet!
Wir müssen wirklich gute Menschen sein, da wir ohne Notfallhilfe in Lambrecht angekommen sind - 10 Minuten, bevor der Zug kam!
Da die Bahn ziemlich voll besetzt war, mussten wir in kleine Gruppen verstreut für unsere strapazierten Knochen ein Ruheplätzchen suchen.
In Mannheim war dann allen 16 Beteiligten klar, dass dies keine einmalige Aktion war. Im nächsten Jahr werden wir wieder (vermutlich zweimal und mit noch größerer Beteiligung) die Socken qualmen lassen. Dank an alle, die uns durch ihre Teilnahme einen schönen Tag bescherten!
Besonderen Dank möchte ich Jürgen sagen, der die Route aussuchte und die gesamte Organisation übernommen hatte; und auch an Peter für seine Ausführungen zur Burgruine. Es war perfekt!
Dass die Pfälzer so gemein sein konnten, und die gelben Kreuze von den Bäumen gewischt hatten, konnte man ja nun wirklich nicht ahnen!
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Letzte Aktualisierung ( Samstag, 15. November 2008 )
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