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Unsere Kindergruppe
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Geschrieben von Michael
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Samstag, 18. November 2006 |
Nachdem unser Verein vor gut 2
Jahren begann, Kinder an das Schachspiel heranzuführen, hat sich die
Kindergruppe von damals vier Interessierten stetig weiter aufgebaut. Inzwischen
nehmen 25 Kinder – im Alter von 6 bis 10 Jahren – das Angebot unseres Vereins
wahr. Da eine Mitgliedschaft im Verein keine Pflicht ist, entstehen für die
Eltern auch keine Kosten. Es hat allerdings auch zur Folge, dass die gesamte
Gruppe nie komplett am Spielabend anwesend ist..
Durch den weiterhin ungebremsten Zuwachs (allein
am 17. November kamen 6 Kinder dazu) ist es logisch, dass die Kinder über einen
unterschiedlichen schachlichen Wissensstand verfügen. Deshalb sind die Kleinen
auch in unterschiedliche Leistungs-Gruppen eingeteilt, damit niemand über- aber
auch nicht unterfordert ist. Für die Fortgeschrittenen stehen unser
1.-Mannschafts-Spieler Christian Vetterolf, Jugendleiter Matthias Iacsa und
Christian Schacknat zur Verfügung; um die „Frischlinge“ kümmere ich mich selbst
(vor allem auch deswegen, weil ich über
die stärksten Nerven verfüge; und die braucht man unbedingt!)
Das vom Deutschen Schachbund
herausgegebene Lehrbuch „Schach – Zug um Zug“ dient als Leitfaden zum Erlernen
des Schachspiels. Drei Kinder – Léonard, Julian und Mohamed – haben das
Königs-Diplom (die höchste Stufe) bereits erfolgreich bestanden; Nico, Nils,
Stefan und Elisabeth konnten das Turm-Diplom erfolgreich bestehen, und
Kristina, Lara, Sanja, Florian und Turgay haben das Bauern-Diplom bestanden. (Anm.:
Bauern-, Turm- und Königs-Diplom sind die Leistungstests des Deutschen
Schachbundes im Anfängerbereich.)
Die 1 Stunde, die uns mit den Kindern
zur Verfügung steht (von 18.30-19.30 Uhr) ist in einen Theorie-Teil und freies
Spielen – etwa hälftig – eingeteilt.
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Interessant für mich ist es dabei immer
wieder zu beobachten, dass trotz relativ weniger Fragen während der
Übungsstunden, bei den Tests immer ein überdurchschnittliches Ergebnis erzielt
wird. Dieser erfreuliche Aspekt gleicht dann auch den Umstand aus, dass einige „der
Knirpse“ hin und wieder versuchen, meine Nerven einem Test zu unterziehen.
Wie erwähnt, wird neben dem Training
auch frei gespielt; schließlich soll das Erlernte auch praktisch angewendet
werden. Und nicht wenig Stolz ist zu spüren, wenn dann eines der Kinder ankommt
und mir zuflüstert. „Ich hab’ gewonnen!“
Sollte dann mal ein Kind feststellen,
eigentlich ist Schach doch nicht das Richtige für mich, so ist das kein
Beinbruch für den Schachklub. Es geht hier schließlich nicht um den Verein,
sondern darum, dass Kinder – wenn sie etwas tun wollen – es auch gern tun.
Ein weiterer Punkt in der Arbeit unseres
Vereins mit Kindern ist die Betreuung der Kindergruppe in der benachbarten Neckarschule.
Dort ist unser Verein seit zwei Jahren aktiv (inzwischen mit der 2. Gruppe);
die neue Gruppe umfasst 6 Kinder. Mit der Schönauschule ist ein neues
Aufgabenfeld entstanden; die dortige Gruppe umfasst sieben Kinder, und besteht
bereits seit Frühjahr 2006.
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Frank Schmidt,1.Vorsitzender
im November 2006
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Letzte Aktualisierung ( Sonntag, 19. November 2006 )
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