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Kinder im Mai 2007 Drucken E-Mail
Unsere Kindergruppe - Unsere Kindergruppe stellt sich vor
Geschrieben von Michael   
Montag, 21. Mai 2007

Kindergruppe wächst und wächst ...


       Vor gut 3 Jahren begann unser Verein, Kinder an das Schachspiel heranzuführen. Seit damals hat sich die Gruppe von vier Interessierten stetig weiter aufgebaut. Zur Zeit nehmen - ohne dass wir Werbung machen müssen - 39 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren (14 Mädchen und 25 Jungen) - das Angebot unseres Vereins wahr (allerdings einige nicht so ganz regelmäßig). Inzwischen stoßen wir aber an unsere (Platz)-Grenzen.

Gruppenbild
Auf dem Foto   sind 2/3 der gesamten Kindergruppe anwesend; v.l.n.r  sind hier zu sehen (oben) Sanja, Lara, Philipp, Lisa, Kristina, Elisabeth; davor: Alex, Stefan, Florian, Vanessa, Johannes, Safia, Kai, Dennis, Léonard, Julian, Alonja, Kathrin, Elisabeth; vorn: Marcel, Christian, Sebastian.

Durch den immer noch ungebremsten Zuwachs ist es logisch, dass die Kinder über einen unterschiedlichen schachlichen Wissensstand verfügen. Deshalb sind die Kleinen auch in verschiedene Kenntnis-Gruppen eingeteilt, damit niemand über- oder unterfordert ist. Für die „Fortgeschrittenen" stehen unser 1.-Mannschaftsspieler Christian Vetterolf, Jugendleiter Matthias Iacsa und Christian Schacknat zur Verfügung; um die „Frischlinge" kümmere ich mich selbst.

      Das vom Deutschen Schachbund herausgegebene Lehrbuch „Schach - Zug um Zug" dient als Leitfaden zum Erlernen des Schachspiels (seit einiger Zeit benutzen wir auch die holländische Stappenmethode). Drei Kinder - Léonard, Julian und Mohamed - haben das Königs-Diplom (die höchste Stufe) bereits erfolgreich bestanden; 

  Nico, Nils, Stefan, Kai und Elisabeth konnten das Turm-Diplom erfolgreich bestehen, und Kristina, Lara, Sanja, Florian, Safia, Miriam, Alex, Tobias, Philipp, Vanessa und Turgay haben das Bauern-Diplom bestanden. (Anm.: Bauern-, Turm- und Königs-Diplom sind die Leistungstests des Deutschen Schachbundes im Anfängerbereich.) 

 Die 1 Stunde, die uns mit den Kindern zur Verfügung steht (freitags von 18.30-19.30 Uhr) ist in einen Theorie-Teil und freies Spielen - etwa hälftig - eingeteilt. So können die Kinder das Erlernte auch gleich praktisch anwenden. Und nicht wenig Stolz ist mitunter zu spüren, wenn dann eines der Kinder ankommt und mir zuflüstert. „Ich hab' gewonnen!"


       Die Mitgliedschaft im Verein ist keine Pflicht. Der Grund: Wenn ein Kind beginnt, sich für Schach zu interessieren, kann man nicht wissen, ob es die Ausdauer aufbringen wird, dem nicht ganz leicht zu erlernenden Spiel über einen längeren Zeitraum treu zu bleiben. Deswegen entstehen für die Eltern auch keine Kosten. Sollte dann mal ein Kind feststellen, eigentlich ist Schach doch nicht das Richtige für mich, so ist das kein Beinbruch für den Schachklub. Es geht hier schließlich nicht um den Verein, sondern darum, dass Kinder - wenn sie etwas tun wollen - es auch gern tun.

       In der Neckarschule und der Schönauschule (beides Grundschulen) betreuen wir außerdem noch jeweils eine Kindergruppe.

Frank Schmidt,1.Vorsitzender
im Mai 2007

 

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