Kindergruppe
wächst und wächst ...
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Vor gut 3 Jahren begann unser Verein,
Kinder an das Schachspiel heranzuführen. Seit damals hat sich die Gruppe von
vier Interessierten stetig weiter aufgebaut. Zur Zeit nehmen - ohne dass wir
Werbung machen müssen - 39 Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren (14 Mädchen und
25 Jungen) - das Angebot unseres Vereins wahr (allerdings einige nicht so ganz
regelmäßig). Inzwischen stoßen wir aber an unsere (Platz)-Grenzen.
Auf dem Foto sind 2/3 der gesamten Kindergruppe anwesend;
v.l.n.r sind hier zu sehen (oben) Sanja,
Lara, Philipp, Lisa, Kristina, Elisabeth; davor: Alex, Stefan, Florian,
Vanessa, Johannes, Safia, Kai, Dennis, Léonard, Julian, Alonja, Kathrin,
Elisabeth; vorn: Marcel, Christian, Sebastian.
Durch den immer noch ungebremsten
Zuwachs ist es logisch, dass die Kinder über einen unterschiedlichen
schachlichen Wissensstand verfügen. Deshalb sind die Kleinen auch in verschiedene
Kenntnis-Gruppen eingeteilt, damit niemand über- oder unterfordert ist. Für die
„Fortgeschrittenen" stehen unser 1.-Mannschaftsspieler Christian Vetterolf,
Jugendleiter Matthias Iacsa und Christian Schacknat zur Verfügung; um die
„Frischlinge" kümmere ich mich selbst.
Das vom Deutschen Schachbund
herausgegebene Lehrbuch „Schach - Zug um Zug" dient als Leitfaden zum Erlernen
des Schachspiels (seit einiger Zeit benutzen wir auch die holländische
Stappenmethode). Drei Kinder - Léonard, Julian und Mohamed - haben das
Königs-Diplom (die höchste Stufe) bereits erfolgreich bestanden;
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Nico, Nils,
Stefan, Kai und Elisabeth konnten das Turm-Diplom erfolgreich bestehen, und
Kristina, Lara, Sanja, Florian, Safia, Miriam, Alex, Tobias, Philipp, Vanessa
und Turgay haben das Bauern-Diplom bestanden. (Anm.: Bauern-, Turm- und Königs-Diplom sind die Leistungstests des
Deutschen Schachbundes im Anfängerbereich.)
Die 1 Stunde, die uns mit den Kindern
zur Verfügung steht (freitags von 18.30-19.30 Uhr) ist in einen Theorie-Teil und
freies Spielen - etwa hälftig - eingeteilt. So können die Kinder das Erlernte
auch gleich praktisch anwenden. Und nicht wenig Stolz ist mitunter zu spüren,
wenn dann eines der Kinder ankommt und mir zuflüstert. „Ich hab' gewonnen!"
Die Mitgliedschaft im Verein ist keine
Pflicht. Der Grund: Wenn ein Kind beginnt, sich für Schach zu interessieren,
kann man nicht wissen, ob es die Ausdauer aufbringen wird, dem nicht ganz
leicht zu erlernenden Spiel über einen längeren Zeitraum treu zu bleiben.
Deswegen entstehen für die Eltern auch keine Kosten. Sollte dann mal ein Kind
feststellen, eigentlich ist Schach doch nicht das Richtige für mich, so ist das
kein Beinbruch für den Schachklub. Es geht hier schließlich nicht um den
Verein, sondern darum, dass Kinder - wenn sie etwas tun wollen - es auch gern
tun.
In der Neckarschule und der
Schönauschule (beides Grundschulen) betreuen wir außerdem noch jeweils eine
Kindergruppe.
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Frank Schmidt,1.Vorsitzender
im Mai 2007
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